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A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
abgerollt: durch den Transport im Wasser mehr oder weniger abgerundete bis vollkommen runde Formen von rohen Edelsteinen auf sekundären Vorkommen
Abrasit: Poliermittel aus Korund
Absorption: Schwächung der Lichtintensität beim Durchdringen von Materie (lat. "absorbere" = verschlingen); dabei wandelt sich die Strahlungsenergie im allg. in Wärmeenergie um. Bei keiner bzw. geringer A. erscheint ein Stein je nach Transparenz farblos oder weiß, bei starker bis vollkommener A. schwarz. Die A. ist abhängig von der Wellenlänge und Frequenz. Wird Licht ausgewählter Wellenlängen absorbiert (= selektive Absorption), so ensteht eine Farbe, die den nicht absorbierten oder aufgehobenen Wellenlängen entspricht
achromatisch: fremdgefärbt; von Natur aus farblose Steine
Adsorption: die Anlagerung gelöster Stoffe oder Gase an der Oberfläche von Festkörpern
alluvial: allg. Bez. für junge Ablagerungen
alluviale Vorkommen: sekundäre Vorkommen in gegenwärtigen Ablagerungen auf der Erdoberfläche (Kiese, Sande, Böden)
amorph: gestaltlos (gr. "a" = un; "morphe" = Gestalt). Zustand fester Körper, deren Atome und Moleküle keine gesetzmäßige Anordnung besitzen. Ggs. kristallin
Aufbereitung: Trennung der Edelsteine vom umgebenden Muttergestein
Aufkitten: Aufbringen eines zu bearbeitenden Steins auf einen Holzstab (Kittstock) mit einem bei Erwärmung plastischen Kitt
Auflicht: auffallendes Licht; Ggs. Durchlicht
Azules Opal: bläulich schimmernder, durchscheinender Opal (Mexiko). Enthält er Farbenspiel, wird er zum Girasol Opal
Baguette: Schlifform mit rechteckigem Querschnitt
Ballonschliff: Schliff mit nach außen gewölbten Flächen
Barockstein: Bezeichnung für unregelmäßig geformte, oftmals in einer Trommel geschliffene und polierte Edelsteine
Befundbericht: schriftliches Dokument über einen Stein, das diesen als natürlichen Edelstein oder behandelten Stein bzw. als Synthese oder Imitation charakterisiert. Ein Befundbericht enthält neben dem Befund des Steins selbst, Angaben über das Gewicht, die Proportionen, die Farbe und Transparenz sowie Schliffart und Schlifform des dokumentierten Steins
Beschädigung: durch mechanische Beanspruchung (Schlag, Druck etc.) erzeugte äußere Merkmale
Beugung: (Diffraktion) des Lichts: Abweichung von der geradlinigen Ausbreitungsrichtung der Lichtwellen an Hindernissen oder Öffnungen, insbesondere wenn deren Ausmaße vergleichbar mit der Wellenlänge des Lichts oder kleiner sind
Bilderstein (picture stone): Manche Opale zeigen in ihrer Zeichnung stilisierte Blüten, Landschaftsformen, Gesichter, Tiere, Flammen und sonstige Formen, die mit etwas Phantasie erkannt werden können
Borcarbid: B4C, Schleif- und Poliermittel, Härte=9¾
Borazon: kub. Bornitrid, Poliermittel
Boulderopal: Opal aus Queensland/Australien, der in Eisensteingeröllen (Boulder) auftritt und ein kräftiges Farbenspiel und gute Festigkeit besitzt
Brechung: Lichtbrechung; Ablenkung eines Lichtstrahls beim Übergang von einem Medium in ein anderes
Brechungsgesetz: gibt die Größe der Strahlenablenkung bei der Lichtbrechung an: einfallender und gebrochener Strahl liegen in einer Ebene senkrecht zur Grenzfläche. Beim Eintritt in ein optisch dichteres Medium wird der gebrochene Strahl zur Senkrechten hin abgelenkt, beim Austritt in ein optisch weniger dichtes Medium von der Senkrechten weg
Brechungsindex: n = Betrag der Lichtbrechung als Verhältnis der Lichtgeschwindigkeit in Luft c1 zu der im Stein c2 (n = c1/c2) oder das Verhältnis des Sinus des Einfallwinkels 'alpha' zu dem des Brechungswinkels (n = sin 'alpha'/sin )
Brechungswinkel: Winkel zwischen gebrochenem Strahl und der Senkrechten (Brechungsgesetz)
Bruch: Verhalten eines Minerals bei mechanischer Beanspruchung (Druck, Schlag) außerhalb möglicher Spaltrichtungen; man unterscheidet je nach Beschaffenheit der Bruchflächen: muschelig, uneben, splittrig usw.
Cabochon: im Glattschliff geschliffener Stein mit gewölbter Oberseite und ebener oder leicht gewölbter Unterseite
Carborundum: Siliciumcarbid SiC, Härte=9¼, Schleif- und Poliermittel
Ceroxyd: Schleifmittel auf Basis des chemischen Elements Cer (Ce)
Clarity Cross: ein schwarzes Kreuz auf weißem Hintergrund, das verwendet wird, um die Klarheit eines Opals zu bestimmen
Chamäleonstein: Opal, der bei Wasseraufnahme seine Farbe verändert
Chloropal: Gemenge aus Opal und Nontronit. Grüne Körperfarbe
Conta luz: Das Farbenspiel klarer Opale wird nicht im Auflicht, sondern erst im Durchlicht sichtbar. Seltenes Phänomen bei Opalen aus Mexiko und Oregon/USA
Crystal-Opal: Kristall-Opal. Ein Opal der mit Hilfe des Clarity Cross als transparent eingestuft wird
ct.: Abk. für Karat
Dehydrierung: Abspaltung von Wasserstoff aus einer chemischen Verbindung. Allg. auch Entzug von Wasser aus einer Substanz
Dendriten: durch Eindringen von Eisen- und/oder Manganlösungen entstandene Mineralablagerungen in einem Mineral oder Gestein, die eine bäumchen- oder moosförmige Zeichnung hervorrufen
Dentritenopal: auch Moosopal. Ein Milchopal mit schöner Zeichnung; die Grundfarbe reicht von transparent bis völlig opak mit dendritischen Einlagerungen in vielen Färbungen. Wird als Schmuck- und Dekorationsstein verwendet
Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V.: 1932 als Deutsche Gesellschaft für Edelsteinkunde e.V. gegründete technisch-wissenschaftliche Vereinigung mit Sitz in Idar-Oberstein
Deutsche Stiftung Edelsteinforschung: 1969 gegründete öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Idar-Oberstein. Aufgaben der Stiftung sind Grundlagenforschung und angewandte Forschung auf dem Gesamtgebiet der Gemmologie sowie die Unterhaltung eines gemmologischen Laboratoriums für die Erstellung von Edelsteinbefundberichten und Diamantzertifikaten
Dichte: Masse eines Körpers pro Volumeneinheit; Einheit g/cm3
Diffraktion: Beugung
direktional: Einstufung des Feuers eines Opals, wie stark die Leuchtkraft beim Drehen oder bei der Änderung des Betrachtungswinkels abnimmt
Dispersion: die Abhängigkeit des Brechungsindex eines Stoffes von der Wellenlänge des Lichts; bedingt die Entstehung eines Spektrums beim Durchgang von Licht durch ein Prisma
Dome: Wölbung eines Cabochons. Unterteilt in hoch, mittel, niedrig und flach
Doublette: Dublette
Druse: Geode.
Dublette: engl.: Doublet. Schmuckstein, bei dem eine Scheibe Edelopal auf eine dunkle Unterlage, oftmals Potch, aufgeklebt wird
Dyed Opal: s. Opal färben
Ebauchieren: Vorschleifen, erste Formgebung von Edelsteinen nach dem Sägen bzw. Klopfen der Rohware. Verwendet hierfür wird ein Schleifrad aus Carborund oder grobe Diamantschleifmittel
echt: natürlich
echte Dublette: Dublette, deren Ober- und Unterteil aus gleichem, natürlichem Material besteht
Edelopal: Opal mit Farbenspiel, engl.: Precious opal. Gegensatz hierzu ist der "gemeine" Opal.
Edelsteine: sind in der Natur ohne künstliche Beeinflussung entstandene Minerale oder organische Substanzen. Sie werden wegen ihrer besonderen Eigenschaften und dem Grad ihrer Seltenheit gesondert ausgewiesen.
Edelsteinhärte: frühere Bez. für die Härtegrade 7 bis 10 auf der Mohs´schen Härteskala
Einfallswinkel: bei der Reflexion oder Lichtbrechung der Winkel zwischen einfallendem Strahl und der Senkrechten
Einschlüsse: hermetisch abgeschlossene und stofflich selbstständige Körper in natürlichen Edelsteinen oder Synthesen, künstlichen Produkten, Imitationen oder zusammengesetzten Steinen, die während deren Entstehung oder/und nachfolgender Prozesse eingeschlossen wurden.
Eisenopal: durch eisenhaltige Beimengungen rot gefärbter, undurchsichtiger Opal
elektromagnetische Strahlung: eine sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitende Energieform. Sie entsteht durch periodischen Wechsel zwischen der Energie elektrischer und magnetischer Felder. Die elektromagnetische Strahlung pflanzt sich in Form von Wellen, deren Länge (Wellenlänge) die Energie angibt. Die Energie nimmt mit abnehmender Wellenlänge zu; die einzelnen Strahlungen unterschiedlicher Energie werden im elektromagnetischen Spektrum zusammengefaßt. Mit abnehmender Wellenlänge unterscheidet man Lang-, Mittel- und Kurzwellen, TV- und UKW-Wellen, Radar-Wellen, Infarotstrahlung, sichtbares Licht, ultraviolette Strahlung, Röntgen-, Gamma- und kosmische Strahlung.
Elektronenmikroskop: mit Elektronenstrahlen arbeitendes Mikroskop; sehr hohe Auflösung und Vergrößerung bis über 600.000fach
Engelshaut-Opal: kein Opal, sondern Palygorskit
Facette: die beim Facettenschliff angelegten Flächen
Facettenschliff: grundlegende Schliffart, bei der am Stein viele ebene Flächen angelegt werden, die Reflexionen erzeugen
Facettieren: Schleifen im Facettenschliff
Fancy-colour: künstlich erzeugte Phantasiefarbe
Fancy-cut: Phantasieschliff
Farbe: Empfindung des Auges, hervorgerufen durch den optischen Anteil des elektromagnetischen Spektrums (Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett und alle Übergänge). Die F. setzt sich zusammen aus Farbton, Sättigung (Intensität) und Helligkeit (Grauanteil).
Farbenspiel: Opalisieren
Farbfeld: Bereich einer Farbe beim Opalisieren
Farbmessung: Methoden zur objektiven Bestimmung und Beschreibung von Farben nach dem CIE-System (Comission Internationale d'Eclairage). Das System basiert auf der Tatsache, daß sich fast alle Farben direkt aus drei Primärfarben des roten (700,0 nm), grünen (546,1 nm) und violettblauen (435,8 nm) Spektralbereichs darstellen lassen. Die eine Farbe charakterisierenden Normfarbwertanteile werden mathematisch aus den Absorptionsdaten des spektralphotometrisch gemessenen Edelsteins und den Normspektralwerten ermittelt. Die Verwendung von z.B. der DIN-Farbenkarte ist keine Farbmessung, sondern ein visueller Farbvergleich.
Farbmischung: Fügt man Spektralfarben zusammen (additive F.), so entstehen immer hellere Farben; alle Spektralfarben zusammen ergeben Weiß. ebenso ergeben sogenannte Komplementärfarben Weiß (z.B. Rot und Grün, Gelb und Violett); verwendet man drei Farben (z.B. Blau, Grün und Rot) so entsteht auch Weiß; durch Überschuß der einen oder anderen Farbkomponente lassen sich daraus alle anderen Farben darstellen. Fügt man Körperfarben zusammen (subtraktive F.), so entstehen durch die Überlagerung immer dunklere Farben.
Farbsteine: die aufgrund ihrer Farbe geschätzten Edelsteine; allg. bezeichnet man alle Edelsteine außer dem Diamant als Farbedelsteine, obwohl sie auch vereinzelt farblos auftreten können.
Farbwechsel: besonderes optisches Phänomen bestimmter Edelsteine bei unterschiedlicher Beleuchtungsart unterschiedliche Farben zu zeigen. Ursache hierfür ist die unterschiedliche selektive Absorption bei unterschiedlicher Beleuchtungsart, d.h. bei Tageslicht oder Glühlampenlicht.
Farbsättigung: Intensität bzw. Leuchtkraft des Farbenspiels im Edelopal
Fehler: Bez. für Einschlüsse in Edelsteinen, die die Qualität verringern
Feuer: die durch Dispersion erzeugten Farben bei geschliffenen Edelsteinen
Feueropal: Opal in großer Vielfalt in leuchtend dunkelroten, orangeroten bis gelbroten Farben aus Mexiko
Flammenopal: Opal mit streifigem, z.T. flammenartigem Farbenspiel
Flashfire: Anordnung der Pattern, die ein unregelmäßiges Muster kleiner Farbflächen erzeugt
Freiform: s. Phantasieschliff
Fresnel`sche Gleichungen: geben an, welcher Anteil des Lichts beim Übergang von einem Medium in ein anderes gebrochen, reflektiert und polarisiert wird
Gemeiner Opal: Bezeichnung für Opale ohne Farbenspiel bzw. Feuer (von "allgemeiner Opal"). Kommt in allen erdenklichen Farben vor. Schön gefärbte Stücke werden auch zu Schmucksteinen und Skulpturen verarbeitet
Gemme: gravierter Stein; man unterscheidet die erhaben gravierte Kamee und das vertieft gravierte Intaglio
Gemmologie: ist die Lehre, die sich mit den Edelsteinen befaßt. Sie beschreibt die Entstehung, Vorkommen, Eigenschaften und Bestimmung der Edelsteine sowie deren Unterscheidung von Synthesen und Imitationen. Man unterscheidet allgemeine, spezielle und angewandte Gemmologie: Die allgemeine Gemmologie umfaßt Merkmale und Eigenschaften der Edelsteine sowie deren Untersuchungsmethoden. Weiterhin zählen genetische und lagerstättenkundliche Fragen zur allgemeinen Gemmologie, schließlich auch die Bearbeitungsmethoden. Die spezielle Gemmologie beschreibt die einzelnen Arten und Varietäten der Edelsteine, der synthetischen Steine und Imitationen. Als angewandte Gemmologie bezeichnet man die praktische Verwendung der Kenntnis von den Merkmalen und Eigenschaften, um Edelsteine bestimmen zu können oder sie von Synthesen und Imitationen zu unterscheiden (Edelsteinbestimmung).
gemeiner Opal: Opal ohne Farbenspiel (Potch)
Geode: ganz oder teilweise mit Mineralen ausgefüllter Hohlraum, meist in Eruptivgesteinen. Hohlräume, die nur zum Teil ausgefüllt sind und deren Innenwandungen mit meist sehr kleinen Kristallen ausgekleidet sind, nennt man Drusen. Vollkommen mit Mineralsubstanz ausgefüllte Hohlräume heißen Mandeln.
gezüchtet: synthetisch
Gilson: ehemaliger Hersteller von synthetischen Smaragden und synthetischen Opalen in Frankreich
Girasol: ('gyr-a-sol' = drehe zur Sonne) klardurchsichtiger, bläulich schimmernder mexikanischer Azules Opal mit Farbenspiel
Glasopal: farbloser Opal
Goldopal: goldgelber Opal
Grauer Opal: Edelopal ähnl. dem schwarzen Opal, allerdings mit etwas hellerer Körperfarbe
Härte: Widerstand, den ein Mineral einem mechanischen Eingriff in die Oberfläche entgegensetzt. Man unterscheidet: Ritzhärte ist der Widerstand, den ein Mineral dem Ritzen entgegensetzt; Schleifhärte ist der Widerstand, den ein Mineral dem flächenhaften mechanischen Abrieb entgegensetzt; Druckhärte ist der Widerstand, den ein Mineral dem Druck eines anderen Körpers entgegensetzt.
Härteskala: von Friedrich Mohs eingeführte relative Härtegrade 1 -10; die Härte in den einzelnen Graden ist nicht linear ansteigend; die Härtegrade bedeuten, daß ein Mineral mit höherem Härtegrad jedes mit niedrigerem zu ritzen vermag. Die Minerale die die 10 Härtegrade repräsentieren sind: Talk (1), Gips (2), Calcit (3), Fluorit (4), Apatit (5), Feldspat (6), Quarz (7), Topas (8), Korund (9) und Diamant (10).
halbechte Dublette: Dublette, deren Oberteil aus echtem Material (Edelstein) und Unterteil aus unechtem Material (Glas, synthetische Steine) besteht
Halbedelstein: nicht mehr verwendete Bez. für weniger wertvolle Edel- und Schmucksteine bzw. Steine mit einer Härte unter 8. Es handelt sich dabei meist um Steine mangelnder Transparenz, die zumeist im Glattschliff verarbeitet wurden. Der Begriff gilt in Deutschland als überholt und soll nicht mehr verwendet werden
Harlekin: Opal mit den seltensten Pattern der Edelopale. Das großflächige und geometrische Farbmuster erinnert an das Kostüm des italienischen Clowns.
Harzopal: gelber Opal mit harzigem Glanz
Hohldublette: Dublette, deren Oberteil ausgehöhlt und mit einer farbigen Flüssigkeit gefüllt ist
Holzopal: durch Opalsubstanz versteinertes Holz
Hyalith: Wasserheller, glasartiger, farbloser Opal
Hydrophan: durch Dehydrierung trübe gewordener Opal. Auf Grund der Fähigkeit, Wasser aufzunehmen und dann vorübergehend ein ansonsten nicht sichtbares Farbspiel zu zeigen, wurden diese Opale im 18. Jahrhundert unter der Bezeichnung "Oculus mundi", Weltauge, gehandelt.
Imitationen: sind Nachahmungen, die nur im äußeren Erscheinungsbild (Farbe, Transparenz, etc.) dem zu imitierenden Edelstein entsprechenden, ohne dessen chemische und/oder physikalische Eigenschaften und/oder Kristallstruktur zu besitzen.
Inlay Opal: Opalstücke werden in passende Vertiefungen eines Schmuckrohlings eingesetzt, geschliffen und poliert
Infrarot: Abk. IR, elektromagnetische Strahlung mit Wellenlängen zwischen 0,76 und 200 m, schließt sich an den langwelligen Bereich des sichtbaren Spektrums (Rotbereich) an.
Intarsien: kunstvolles Zusammensetzen von Edelstein-Stücken, um damit ein ansprechendes geometrisches Muster oder Figuren abzubilden
Kabochon: Cabochon
kalibrieren: Steine gleichen Schliffs und gleicher Größe zusammenfassen
Kalmückenopal: Kascholong
Kaolinit: wasserhaltiges Aluminium-Silikat, das durch Verwitterung von feldspatreichen Gesteinen entsteht; findet als Polierpulver Verwendung
Karat: Gewichtseinheit für Edelsteine: 1 Karat (ct.) = 200 Milligramm (mg), 1 Gramm (g) = 5 Karat. Die Bezeichnung kommt vom griechischen 'kerátion' oder arabischen 'kirat' = Johannesbrotbaum, dessen Samen als Gewichtseinheit für Gold und Diamanten verwendet wurden.
Kascholong: 1. porzellanartiger Opal (Perlmutteropal); 2. weiß gebänderter Chalcedon
Kieselsäure: Verbindungen des Siliciums mit Wasserstoff und Sauerstoff (z.B.H2SiO4); aber auch allg. Siliciumdioxid SiO2 (Anhydrid der Kieselsäure)
Klarheit: engl.: clarity. Die Einstufung der Transparenz eines Opals
Körperfarbe: die Grundfarbe eines Edelsteins bzw. des Opals ohne Patternanteil
Komplementärfarben: Ergänzungsfarben, deren Spektren sich zum Spektrum des vollen Weiß ergänzen; z.B. rot und grün, orange und blau, gelb und violett
Konsistenz: Sammelbegriff aller wichtigen Charakteristika eines Opals. Beinhaltet Körperfarbe, Patternfarbe und Intensität des Feuers.
Kristall: Festkörper mit einer gesetzmäßigen, dreidimensionalen Anordnung der Materiebausteine. Bedingt durch ihren regelmäßigen Aufbau werden Kristalle durch ebene Flächen (= Kristallflächen) begrenzt, mit konstanten Winkeln zwischen gleichwertigen Flächen.
kristallin: geordnete Form des festen Aggregatzustands; Ggs. amorph
Kristall-Opal: engl: crystal opal. Ein Opal der mit Hilfe des Clarity Cross als transparent eingestuft wird
Lab: Kurzform für im Labor hergestellte synthetische Edelsteine
Läppen: Polieren
Lapidär: Edelsteinschleifer
lapidieren: schleifen
Leoparden-Opal: Basaltische Opalmatrix mit zahlreichen Opal-gefüllten Bläschen. Neue Opalart aus Mexiko
Level: Opalführende Gesteinsschicht in Sediment-Ablagerungen (Australien). Lage, Tiefe und Dicke der Schicht sind abhängig von der Entstehungsgeschichte und variieren je nach Region. Teilweise werden auch in einer weiteren, tieferen Schicht Opale gefunden (Second level). Zum Auffinden des jeweiligen levels werden Probebohrungen durchgeführt, um dann weitestgehend horizontal in dieser Schicht weiterzugraben.
Lichtausbeute: Anteil des Lichtes, das bei einem geschliffenen Stein wieder zum Oberteil hin austritt, d.h. wirkungsvoll ist
Lichteffekte: besondere optische Phänomene bei Edelsteinen; z.B. Irisieren, Adularisieren, Labradorisieren, Aventurisieren, Opalisieren, Chatoyance, Asterismus, Changieren
Lichtgeschwindigkeit: Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts im Vakuum = 300000 km/Sekunde
Lot: 1. Partie, eine nicht fest definierte Handelsmenge an Edelsteinen (roh oder geschliffen), 2. Senkrechte auf einer Fläche
Mandel: vollkommen mit Mineralsubstanz ausgefüllte Geode
Matrix: Gestein in dem Edelsteine vorkommen und das mit den darin eingebetteten Edelsteinen verschliffen wird; z.B. Opalmatrix, Türkismatrix
Matrixopal: Opal, der auch nach dem Schleifen immer noch im Muttergestein sitzt. Beispiele sind Boulder aus Queensland oder Feueropale im Muttergestein aus Mexiko
Milchopal: durchscheinender, weißlicher Opal mit teilweise rötlichem oder bläulichem Schimmer, der durch Dehydrierung trübe geworden ist
Mineral: chemisch-physikalisch einheitlicher, strukturell genau definierter, natürlicher Bestandteil der festen Erdkruste
Mohs'sche Härteskala: Härteskala
Moosopal: Milchopal mit dendritischen Einlagerungen
Mosaik Opal: Sonderform der Dubletten und Tripletten. Die Edelopalschicht wird aus mehreren z.T. verschiedenfarbigen Opalstücken zusammengesetzt
Multicolor: Die Pattern eines Edelopals besitzen mindestens drei deutlich sichtbare Farben
muscheliger Bruch: Bruchflächen mit gebogener, muschelähnlicher Struktur
Muttergestein: Gestein, in dem ein Edelstein entstanden ist
n: Abk. für den Lichtbrechungsindex
Nanometer: Einheit der Wellenlänge des Lichts; Abk. nm; (1 nm = 1 Millionstel Millimeter 10-6 mm)
natürlich: in der Natur entstanden, Ggs. synthetisch, künstlich
Nobby: Knollenförmige Bildung von Edelopal im Muttergestein. Aus Nobbies werden wunderschöne Einzelstücke geschliffen. Im Gegensatz hierzu: Seam-Opal und Pipes
Noodling: Durchsuchen der Abraumhalden nach Edelopal, der von den Minern übersehen wurde. In Australien geprägter Begriff
opak: undurchsichtig
Opal: SiO2.nH2O, nichtkristallin, kubisch-dichteste Kugelpackung aus Kieselgelkügelchen, undurchsichtig bis durchsichtig, farblos, weiß, grau, schwarz, rot, orange gelb, grün, blau, mit oder ohne Farbenspiel, Härte=5½-6½
Opalachat: Opal mit abwechselnd hellen und dunklen Bändern
Opaldublette: zusammengesetzter Stein mit einem Oberteil aus Edelopal und einem Unterteil aus nicht opalisierendem Opal, Onyx, Glas u.a.
Opaleszenz: bläulich, milchiger Schimmer eines Opals durch Streuung des Lichts an feinen Partikeln
Opal färben: bestimmte Matrixopale (Opalmatrix) lassen sich aufgrund der Porösität des Muttergesteins (Matrix) mit Zuckerlösung oder Honig und anschließender Behandlung mit Schwefelsäure schwarz färben. Dabei wird nur die Matrix schwarz gefärbt, das Farbenspiel (Opalisieren) des Opals jedoch stärker hervorgehoben. Engl.: Dyed Opal, Dyed Matrix oder Treated Opal.
Opalglas: opalähnliches Glas
Opalin: Opalmatrix
Opalisieren: buntes, fleckiges Farbenspiel basierend auf der Beugung und anschließenden Interferenz des Lichts an der Kugelstruktur des Opals
Opalit: Imitation aus schwarzem Glas
Opalus: Handels-Bez. einer Imitation (Kunststoff) für Opal
Opal-Katzenauge: Opal mit Katzenaugeneffekt
Opalmatrix: poröses Muttergestein mit zahlreichen winzigen Opal-Einschlüssen, teils mit Farbenspiel
Opaltriplette: zusammengesetzter Stein mit einem Unterteil aus nicht opalisierendem Opal, Onyx, Glas u.a. und einem Oberteil aus farblosem, klardurchsichtigem Glas, Bergkristall u.a.; dazwischen befindet sich ein dünnens Plättchen Edelopal
Painted Lady: Sonderform des Boulder-Opals aus Andamooka/Australien. Das Muttergestein besteht aus braunem Quartzit
Pastoral-Opal: Opal-Imitation aus Kunststoff
Pattern: Farbflecken im Edelopalpal, erzeugt durch geordnete Gruppen von Kieselsäurekügelchen. Die Gruppen können auf Grund ihrer jeweiligen Stärke und Anordnung unterschiedliche Wellenlängen des sichtbaren Lichts beugen und reflektieren. Gemeiner Opal weist keine Pattern auf
Perlmutteropal: Kascholong
Phantasieschliff: teilregellose bis regellose Schliffe, z.T. mit einspringenden Winkeln
Physikalische Eigenschaften: Die Physik betreffenden Eigenschaften eines Edelsteins; man unterscheidet mechanische, optische, elektrische und thermische Eigenschaften. Zu den mechanischen Eigenschaften zählen Härte, Spaltbarkeit, Bruch, Zähigkeit, Sprödigkeit, Dichte/spezifisches Gewicht; die optischen Eigenschaften umfassen Brechungsindex, optische Achsen, optischen Charakter, Dispersion, Farbe, Transparenz, Absorption, Pleochroismus, Fluoreszenz; die thermischen und elektrischen Eigenschaften beschreiben die jeweilige Leitfähigkeit.
Picture stone: Bilderstein
Pinfire: Anordnung der Pattern, die ein nadelstichähnliches Muster kleiner Farbflecken erzeugt
Polieren: Feinbearbeitung (Glättung) der Oberfläche von Edelsteinen. Das Polieren ist der abschließende Arbeitsschritt bei der Formgebung von Edelsteinen. Je besser die Politur, d.h. je glatter die Oberfläche, desto höher ist der Glanz.
Poliermittel: für das Polieren von Edelsteinen verwendete Materialien bestimmter Härte: z.B. Tripel, Korund, Carborund, Diamant, u.a.
Porzellanopal: undurchsichtiger Milchopal
Potch: australische Bezeichnung für Opal ohne Farbenspiel
Prasopal: grüner Opal, der durch Nickeleinlagerung verfärbt wurde
Pipe Opal: röhrenförmige Opaleinschlüsse im Muttergestein. Bekannte Fundorte in Jundah und Yowah, Queensland/Australien
Reflexion: Bez. für das Zurückwerfen von Wellen an Grenzflächen. Reflexion von Lichtwellen = Spiegelung
Reflexionskoeffizient: Maß für den Menge des reflektierten Lichts in Abhängigkeit vom jeweiligen Einfallswinkel
Reflexionsvermögen: Vergleichsgröße, die aussagt, welcher Bruchteil senkrecht auf eine Grenzfläche auffallender Strahlungsenergie reflektiert wird. Nicht nur bei senkrechtem Lichteinfall, sondern generell hängt der Anteil des gespiegelten Lichtes von den Brechungsindizes der angrenzenden Medien ab. Bei senkrechtem Lichteinfall ist der reflektierte (gespiegelte) Anteil am geringsten. Mit wachsendem Winkel nimmt auch der Anteil des reflektierten Lichtes zu.
Regenerieren: Behandlungsmethode für Türkise und Opale. Bei Opalen kann teilweise das z.B. durch Erhitzung zerstörte Farbenspiel durch Behandlung in Wasser wieder entwickelt werden.
Reinheit: Maß der Einschlußfreiheit von Edelsteinen
Risse: innere Merkmale von Edelsteinen, die durch Spannung oder mechanische (Druck, Schlag) und thermische Beanspruchung erzeugt wurden
Rohsteine: noch nicht bearbeitete Edel- und Schmucksteine
Rolling flashfire: Seltenes Phänomen. Farbband in den Pattern des Edelopals, das beim Bewegen über die Oberfläche des geschliffenen Steins rollt
Sägen: Zerteilen eines Rohsteins mit Hilfe einer Edelsteinsäge (dünne Metallscheibe mit Diamant besetzt)
Sammlerstein: meist seltener, kommerziell kaum verwendbarer Edelstein, der von Liebhabern gesammelt wird
Schichtopal: Opaldublette
Schleifdoppe: Vorrichtung zum Halten eines zu schleifenden Edelsteins
Schleifen: mechanische Abtragung der Oberfläche von Edelsteinen mit Hilfe von Schleifscheiben und Schleifmittel. Das Schleifen ist ein Arbeitsschritt bei der Formgebung von Edelsteinen und findet nach dem Sägen und Ebauchieren und vor dem Polieren statt. Je nach Material werden Facetten- oder Glattschliffe angefertigt
Schleifmittel: für das Schleifen von Edelsteinen verwendete Materialien bestimmter Härte: Sandstein (7), Granatpulver (7½), Spinell (8), Korund (9), Carborund (9¼), Borcarbid (9¾), Diamant (10)
Schliff: Schliffart und Schlifform
Schliffarten: man unterscheidet grundsätzlich Facetten- und Glattschliff
Schlifform: Querschnittsform eines geschliffenen Steines: rund, oval, antik, Quadrat (Carré), Rechteck (Baguette), Achteck, Tropfen (Birnkern, Pendeloque), Navette (Marquise), Herz, Trapez, Faß, Sechseck, Triangel, Kegel etc.
Schliffgüte: Qualität des Schliffs
Schmuckstein: allg. Bez. für alle Steine, die für Schmuckzwecke Verwendung finden; wird häufig an Stelle des früheren Begriffs Halbedelstein verwendet
schwarzer Opal: Opal mit schwarzer Körperfarbe und Farbenspiel
schwarze Opalmatrix: engl: black matrix. Opal-Spezialität aus Honduras. Vulkanisches Tuff-Gestein (Ignimbrit) mit zahlreichen kleinen Edelopal-Einschlüssen
Schwarzopal: schwarzer Opal
Seam Opal: in Rissen und Spalten plattenförmig gebildeter Edelopal
Sedimentation: Vorgang der Ablagerung, des Absatzes oder der Ausscheidung von durch Verwitterung aufbereiteten und durch bewegte Medien (Wasser, Luft usw.) verfrachteten Gesteinsmaterials bzw. abgestorbenen Organismen oder chemischen Substanzen.
Seeopal: falsche Bez. für farbenreiches Perlmutt der Paua-Schnecke
Semi Crystal Opal: Ein Opal der mit Hilfe des Clarity Cross als durchscheinend, aber nicht mehr als transparent eingestuft wird
Sherry Opal: Sonderform des Feueropals mit wein- bis harzgelber Körperfarbe. Teilweises mit lebhaftem Farbspiel.
Si: chemisches Zeichen für Silicium
sichtbarer Spektralbereich: sichtbarer Teil des elektromagnetischen Spektrums, 380 - 780 nm
Siliciumcarbid: Carborundum
Sintern: Bez. für den Vorgang der Überführung eines Substanzpulvers in einen festen Körper durch Erhitzen, wobei keine Schmelze entsteht, sondern die einzelnen Partikel oberflächlich aufschmelzen und anschließend miteinander verwachsen.
Slocum-Opal: Glasimitation eines Opals
Solid Opal: engl. Bezeichnung für Voll-Opale. Gegensatz: zusammengesetzte Steine
Spektralfarben: die Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett, die durch Zerlegung des weißen Lichtes entstehen
Spektrum: farbiges Band aus den Spektralfarben; verursacht durch die Zerlegung des weißen Lichtes, z.B. durch Dispersion
Spiegelungsgesetz: trifft ein Lichtstrahl auf die Grenzfläche zu einem optisch dichteren Medium, so wird er zurückgeworfen; es gilt Einfallswinkel = Ausfallswinkel (Spiegelungswinkel). Einfallender Strahl und gespiegelter Strahl liegen in einer Ebene. Die Spiegelung ist immer unvollkommen, d.h. nicht die volle Lichtintensität wird zurückgeworfen, da ein Teil des Lichtes in das andere Medium gebrochen wird.
Split: Boulder-Opal mit dickerer Ader, die aufgespalten wurde. Hierdurch enstehen Stein-Pärchen. Auch als Boulder-Split bezeichnet. Europäische Variationen: Bananensplit, Rollsplitt…;-)
Strichfarbe: diagnostisches Farbkennzeichen bestimmter Minerale; dabei streicht man den zu untersuchenden Stein an einer unglasierten Hartporzellanplatte.
synthetischer Opal: im Labor künstlich hergestellter Opal. Die chemische Zusammensetzung und die physikalischen Eigenschaften stimmen weitgehend mit denen des natürlichen Vorbilds (natürlicher Opal) überein
Totalreflexion: vollkommene Spiegelung, die nur im optisch dichteren Medium an der Grenze zu einem optisch weniger dichten Medium möglich ist. Nur Lichtstrahlen, die außerhalb des Grenzwinkels der Totalreflexion auftreten, werden totalreflektiert.
transluzent: durchscheinend
transparent: durchsichtig
Transparenz: Lichtdurchlässigkeit, bei Edelsteinen abhängig von der chemischen Zusammensetzung, dem Wachstum der Kristalle und etwaigen Einschlüssen. Man unterscheidet transparent = durchsichtig, transluzent = durchscheinend und opak = undurchsichtig.
Treated Opal: s. Opale färben
Triplette: künstlich zusammengesetzter Stein aus drei Teilen; dunkles opakes Unterteil, eine Scheibe Edelopal und ein transparentes Oberteil, i.d.R. Quarz. Durch das harte Oberteil kratzfester als Dubletten
überzogenen Steine: zur Erhöhung der optischen Wirkung oder Verbesserung der Widerstandsfähigkeit an der Oberfläche mit Kunststoff behandelte Steine
ultraviolette Strahlung: Abk. UV; Teil der elektromagnetischen Strahlung, nicht sichtbares, kurzwelliges Licht, das sich unmittelbar mit seinen Wellenlängen an den violetten Teil des sichtbaren Lichts anschließt; Wellenlängenbereich 380 bis 10 nm
unecht: Bez. für synthetische Steine und Imitationen wie Glas, Plastik usw.
undurchsichtig: Bez. für Edelsteine, die auch als dünne Plättchen kein Licht durchlassen.
Vorkommen: Stelle an der Edelsteine gefunden werden (Fundstelle)
Vorschleifen: Ebauchieren
Voll-Opal: Nicht zusammengesetztes Opalstück; auch als Solid oder Solid-Opal bezeichnet
Wachsopal: gelber Opal mit Wachsglanz
Wasseropal: farbloser Opal mit und ohne Farbenspiel
weißer Opal: engl.: white opal. Opal mit weißer Körperfarbe und Farbenspiel
weißes Licht: Licht aller Wellenlängen des sichtbaren Bereiches (380-780 nm)
Wellenlänge: der Abstand zweier benachbarter phasengleicher Punkte einer elektromagnetischen Welle; Einheit Nanometer (nm), Angström (Å)
Yarra-Yarra-Opal: Opal mit Katzenaugeneffekt von Yarra Yarra, Australien
Yowah-Nuß-Opal: nußförmige Verdichtung aus eisenreichem Sedimentgestein mit Opal im Kern
Zusammengesetzte Steine: kristalline oder amorphe Festkörper, die aus zwei oder mehreren Teilen zu einer Einheit durch Kleben, Schmelzen oder Sintern zusammengefügt wurden. Die einzelnen Teile können Edelsteine, synthetische Steine oder Imitationen sein. Man unterscheidet Dubletten, Tripletten, Mosaik und Intarsien.
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